Sprachheilpädagogischer Unterricht

Sprach·heil·pädagogischer Unterricht bedeutet:
Wir fördern gezielt die Sprache.

Es gibt allgemeine Sprach·förderung.
Diese Förderung können auch andere Lehr·kräfte machen.

Es gibt besondere Sprach·förderung.
Diese nennt man sprach·heil·pädagogischen Unterricht.

Dieser Unterricht ist für Kinder mit Sprach·störungen.

Er findet statt:
Im Klassen·unterricht.
In Klein·gruppen.
Oder im Einzel·unterricht.

Diese besondere Förderung ist wichtig,
wenn normale Hilfe nicht ausreicht.

Unsere Aufgabe ist:

Wir erkennen Sprach·probleme.
Das nennt man Diagnostik.

Wir versuchen, Sprach·probleme zu verhindern.
Das nennt man Prävention.

Wir helfen, Sprach·probleme zu verringern oder auszugleichen.

Unser Ziel ist:
Sprachliche Schwierig·keiten sollen besser werden.
Oder überwunden werden.

Die Förderung richtet sich genau nach dem Bedarf des Kindes.

Wir prüfen immer wieder:
Was braucht das Kind?

Die Sprach·förderung ist Teil des normalen Unterrichts.
Sie wird mit den Fach·zielen verbunden.

Bei uns gilt:
Jeder Unterricht ist auch Sprach·förderung.

Der Unterricht wird von Sonder·pädagoginnen und Sonder·pädagogen durchgeführt.

Manchmal arbeiten sie allein.
Manchmal arbeiten sie im Team.

Wir nutzen besondere Materialien.
Zum Beispiel Sprach·spiele.
Oder eigene Lern·materialien.

Auch Computer·programme sind wichtig.

Zusätzlich gibt es einzelne Sprach·übungen.

Wir prüfen regelmäßig:
Hilft die Förderung dem Kind?

Wichtige Grund·sätze an unserer Schule sind:

Wir nutzen alle Fächer,
um die Sprache zu fördern.

Die Kinder üben Sprache auf verschiedene Arten.

Zum Beispiel:
Beim Zuhören.
Beim Sprechen.
Beim Lesen.
Beim Schreiben.

Wir müssen genau wissen:
Wie ist der Sprach·stand des Kindes?

Nur dann können wir gut fördern.

Wir nutzen viele Situationen im Unterricht,
damit die Kinder viel sprechen.

Wir loben die Kinder gezielt.

Wir passen unsere Sprache an die Fähigkeiten der Kinder an.

Das stärkt das Selbst·vertrauen.
Und es gibt emotionale Sicherheit.

Denn unsere Schülerinnen und Schüler möchten:
Verstehen.
Und verstanden werden.